Bergschülerinnen als Workshop-Testerinnen in der Phänomenta

Am 9. Februar 2026 sind wir, ein paar Mädchen aus der 9b der Bergschule Fockbek, mit Herrn Schaumann zur Phänomenta nach Flensburg gefahren. Aber wir waren nicht nur zu Besuch in dem Mitmach-Museum. Wir durften dort einen neu entwickelten Workshop zu Energieumwandlungsprozessen testen. Der Workshop wurde von der Studentin, Mathilda Schroeder, im Rahmen ihrer Masterarbeit entwickelt und wird von der INNO NORD unterstützt. Eigentlich richtet er sich an Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse. Unsere Aufgabe war es, die Stationen auszuprobieren und zu überlegen, was gut funktioniert und was noch verbessert werden kann.

Im Workshop ging alles um Energie. Zum Beispiel haben wir mit Strom einen Propeller angetrieben. Der machte Wind, sodass Luftballons nach oben flogen und somit immer mehr an Höhe gewonnen haben. Besonders gut fanden wir, dass wir nicht nur zuhören mussten, sondern mit kleinen Beuteln voller Haushaltsgegenstände selbst experimentieren konnten. Dabei wurde viel gelacht, diskutiert und getestet.

Unsere Ergebnisse haben wir schließlich an den Exponaten mit einer Kamera fotografiert und die ausgedruckten Bilder für ein Feedback mit der Studentin genutzt. Es war toll zu merken, dass unsere Meinung ernst genommen wurde und Einfluss auf die Weiterentwicklung des Workshops hat. Insgesamt war der Tag für uns eine spannende Erfahrung. Wir konnten nicht nur etwas über Energieumwandlungen lernen, sondern auch erleben, dass Lernen besonders viel Spaß macht, wenn man selbst aktiv wird und mitgestalten darf.

Hanna Waldschmidt, Aliya Heitmann, Kadifa Cacan, Nisa Kilinc

Informationsabend der Bergschule Fockbek

Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, war es wieder soweit: Um 17 Uhr durften wir zahlreiche Viertklässlerinnen und Viertklässler aus Fockbek und Umgebung zusammen mit ihren Eltern und Sorgeberechtigten in der Bergschule begrüßen, um ihnen zu zeigen, wie bunt und aufregend Schule sein kann…. Nach der informativen Dia-Show über unsere ganz besondere  “Ankommensphase” wurden die Gäste von Schülerinnen und Schülern unseres aktuellen 5. Jahrgangs mit einem coolen Line Dance, der allen ein Lächeln ins Gesicht zauberte, und sehr persönlichen, im Chor präsentierten Worten willkommen geheißen. Während die „Großen“ nun von der Schulleiterin, Ute Shabanpoor,  wichtige Informationen über die vielen Besonderheiten des Bergschullebens erhielten, führten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 die „Kleinen“ durch die Schule zu inspirierenden und fröhlichen Mitmach-Aktionen. Danach standen weitere Schüler-Scouts bereit, um interessierte Gäste ebenfalls mit unseren Schulräumen vertraut zu machen. Der WPU Französisch backte derweil im Elterncafé leckere Crêpes, wo sich alle Gäste während der gesamten Veranstaltung einfinden konnten, um sich u.a. an zahlreichen Infoständen über unser multiprofessionelles Arbeiten und weitere, das Schulleben und die Entwicklung unserer Kinder unterstützende Möglichkeiten zu informieren. Wir danken an dieser Stelle den SiS (seniors in school), der OGS, der Schulsozialarbeit und unserem Sekretariat, welches die Möglichkeit bot, direkt ein Kind für das kommende Schuljahr anzumelden. Gegen 19 Uhr konnten dann die zukünftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler hier wieder in Empfang genommen werden. Wir bedanken uns sehr bei unseren zahlreichen engagierten Schülerinnen und Schülern für ihre tolle Unterstützung und freuen uns über eine auch in diesem Jahr durchweg gut gelaunte Stimmung mit vielen fröhlichen und neugierigen Kindern, Eltern und Sorgeberechtigten. Bis bald, liebe neue Fünftklässler*innen!

T. Ehmke

Jahrgangs-Ausflug zur Gedenkstätte Neuengamme

Der 9. Jahrgang der Bergschule Fockbek beschäftigt sich zurzeit im Geschichtsunterricht mit dem Nationalsozialismus und dem 2. Weltkrieg. Um mehr über die Vergangenheit und ihre Auswirkungen zu erfahren, haben wir am 30. Januar 2026 einen Ausflug zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme gemacht. Ermöglicht wurde uns dieser Besuch kostenlos durch die „Harald-Striewski-Stiftung“. Dafür bedanken wir uns sehr!

Um 07:40 Uhr starteten wir gemeinsam mit unseren Lehrkräften von der Bergschule aus. Schon während der Busfahrt war die Stimmung anders als bei anderen Ausflügen – ruhiger, ernster. Viele wussten, dass uns ein Ort erwartete, der eine schwere und erschütternde Geschichte trägt. Gegen 10:15 Uhr kamen wir in Neuengamme an. Als wir das Gelände betraten, fiel sofort die Weite des Ortes auf. Große Backsteingebäude, lange Wege und eine fast bedrückende Stille prägten den ersten Eindruck.

Nach unserer Ankunft wurden wir in kleinere Gruppen von etwa zehn Schülerinnen und Schülern eingeteilt. Jede Gruppe erhielt eine eigene Führung, bei der uns die Geschichte des Lagers detailliert erklärt wurde. Uns wurde gezeigt, wo sich die Unterkünfte befanden, wo gearbeitet wurde und wie das gesamte Lagersystem organisiert war. In einer Ausstellung konnten wir uns Artefakte aus dieser Zeit ansehen und Fragen zu ihnen stellen. Es gab Artefakte wie Kleidung, Besteck, Zeichnungen und zum Beispiel einen Nachbau der Holzbaracken als Modell, da diese nicht mehr stehen. Außerdem wurden uns viele Geschichten von Häftlingen erzählt, um zu verstehen, wie verschieden das Schicksal dieser Menschen war. Nachdem wir im Gebäude alles gesehen und erfahren hatten, besichtigten wir das Außen-Gelände. Uns wurde gezeigt, wo und wie die Menschen zur Arbeit gezwungen worden waren, zum Beispiel auch in der alten Ziegelsteinfabrik, in der sie unter harten Bedingen Steine für Hamburger Pachtbauten produzieren mussten.

Zu sehen, wie organisiert und geplant dieses System war, hat viele von uns besonders schockiert. Es war nicht nur Chaos oder Zufall – es war ein bewusst aufgebautes System der Unterdrückung und Entmenschlichung. Die verschneite Landschaft an unserem Besuchstag verstärkte die bedrückende Atmosphäre. Während wir mit dicken Jacken und warmen Schuhen unterwegs waren, mussten die Häftlinge hier oft ungeschützt der Kälte ausgesetzt sein. Gerade dieser Kontrast hat viele von uns zum Nachdenken gebracht.

Unser Rundgang endete im Haus des Gedenkens, wo einem nochmals klar wurde, wie viele Menschen auch in diesem KZ gestorben waren.

Gegen 13:00 Uhr traten wir die Rückfahrt zur Bergschule an. Die Stimmung im Bus war deutlich nachdenklicher als am Morgen. Viele führten leise Gespräche oder blickten aus dem Fenster und dachten über das Gesehene nach. Dieser Tag war kein gewöhnlicher Schulausflug. Er war emotional, lehrreich und bewegend. Er hat uns nicht nur historische Fakten vermittelt, sondern auch ein stärkeres Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig Respekt, Mitgefühl und Menschlichkeit sind und dass Menschenrechte auf dieser Welt keine Selbstverständlichkeit sind.

Der Besuch der Gedenkstätte Neuengamme wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Im Unterricht lernt man viel über den Nationalsozialismus, doch an einem authentischen Ort zu stehen, macht alles greifbarer und realer. Und uns wurde noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, sich an die Vergangenheit zu erinnern, damit sich solche Zeiten nicht wiederholen.

Erhan Sifeddin, Nele Bonow, Mia Struck, Amelia Ohm, Muhammed Lacin (Kl. 9a,b,d)

Weihnachten im Seniorenhaus „Am See“ – mit den Bergschul-Kindern der Klasse 6c!

Auch in diesem Jahr war die Freude groß, als Schülerinnen und Schüler der Bergschule Fockbek eingeladen wurden, gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren des Hauses „Am See“ ein wenig die Vorweihnachtszeit zu feiern. Gerne wollten sie diese besondere Adventsfeier mit kleinen Weihnachtsaufführungen bereichern… Und so präsentierten die Mädchen und Jungen der Klasse 6c am Vormittag des 11. Dezember 2025 einige eingeübte Stücke musikalisch und tänzerisch, um den Menschen in der Seniorenwohnanlage eine Freude zu machen. Auch das gemeinsame Singen der Weihnachtslieder und – als besonderes Geschenk – die vielen wunderbar gestalteten und mit liebevollen Weihnachtswünschen geschriebenen Weihnachtskarten verursachte so manches gerührte Tränchen in den Augen der Großen und auch der Kleinen. „Es hat soviel Spaß gemacht! Ich glaube, die Bewohner haben sich sehr gefreut, sie haben toll mitgesungen und gelächelt!“ sagte ein Schüler der 6c mit leuchtenden Augen. Gefreut haben sich die Mädchen und Jungen natürlich auch über die weihnachtliche Belohnung zum Naschen und für die Klassenkasse – vielen Dank an dieser Stelle auch von uns!

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c haben sich sehr gefreut, in der Vorweihnachtszeit nicht nur etwas Gutes zu tun, sondern auch selbst auf eine ganz besondere Art und Weise in Vorweihnachtsstimmung zu kommen. Wir und die Kinder wünschen unseren Freunden aus dem Haus „Am See“ ein gesundes und glückliches neues Jahr und haben vor, ab jetzt öfter vorbei zu kommen, es muss ja nicht erst wieder Weihnachten werden!

T. Ehmke

Tolle Geschenke für die 1. Klassen! Danke an den SoVD!

 

Für rund 90 Erstklässlerinnen und Erstklässler begann am 10.09.2025 ein neuer, spannender Lebensabschnitt: die Einschulung! Mit leuchtenden Augen, bunten Schultüten und viel Aufregung betraten die Kinder zum ersten Mal als Schulkinder ihre neue Schule.

Doch der aufregende Tag war erst der Anfang – auch in den darauffolgenden Tagen gab es für die Kinder noch viel Grund zur Freude. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) überraschte alle Schulanfängerinnen und Schulanfänger mit prall gefüllten Geschenktüten.

Darin fanden sich Brotdosen, Trinkflaschen, Straßenkreide, Malbücher, Stifte, Gummibärchen und sogar eine Warnweste – alles Dinge, die den Schulalltag bunter und sicherer machen.

Die Freude bei den Kindern war riesig. Die Schule und der SoVD hoffen, mit dieser kleinen Aufmerksamkeit nicht nur Freude bereitet, sondern auch den Schulstart noch ein kleines Stück schöner gemacht zu haben.

Wir wünschen allen neuen Schulkindern einen tollen Start und viele schöne Erlebnisse im ersten Schuljahr!

A. Brocks

Einschulungen an der Bergschule

Wunder sind möglich – Wir wünschen eine Schule ohne Stress —   

 

Am 9.9.2025 war es soweit, die Türen der Aula in der Bergschule Fockbek öffneten sich für die aufgeregten neuen 5.Klässler*innen. Herzlich begrüßt wurden die Neuen und ihre Angehörigen jeweils von der Schulleiterin Frau Shabanpoor. Die Bürgermeisterin Frau Petersen ermutigte in ihrer Ansprache die Anwesenden, Fehler auf dem Lebensweg anzunehmen und aus Rückschlägen immer wieder zu lernen. Auch die Stufenleitung Frau Ehmke fand stimmungsvolle Worte und stimmte mit dem spontanen Chor aus freiwilligen 6. Klässlerinnen und 6.Klässlern ein wundervolles Lied an: „Wunder sind möglich“.

In seiner freien Rede griff Bürgervorsteher Dr. Loose die kraftvollen Inhalte des Liedes spontan auf und fand so einen schönen Abschluss für den offiziellen Teil.

Während die Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften auf Erkundungstour durch das Schulgebäude aufbrachen, hatten die Eltern Zeit zum Austausch im von den Schulsozialarbeiterinnen Frau Brommann und Frau Leese organisierten Elterncafé.

Es war für alle ein gelungener erster Schultag und ein freudiger Auftakt für die „Offene Ankommensphase“. Inzwischen sind die zwei Wochen „Ankommensphase“ mit der wie immer sehr spannenden Einteilung in die einzelnen Klassen erfolgreich zu Ende gegangen und der Alltag hat begonnen. Was aber bleibt, sind ein Leben an der Schule vor allem als Jahrgangs-TEAM mit den Werten „fair- gemeinsam- vertrauensvoll“. Und das Ziel: ein möglichst harmonisches Miteinander- oder ganz einfach „Schule ohne Stress“.

Auch am Tag darauf gab es einen sehr feierlichen und spannenden Vormittag, als unsere neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler eingeschult wurden. Die Eltern, Sorgeberechtigten und Gäste wurden ebenso wie die aufgeregten Schülerinnen und Schüler wieder mit motivierenden Worten von Schulleiterin Frau Shabanpoor, Herrn Christiansen als Grundschulkoordinator sowie den Bürgermeisterinnen aus Fockbek und Nübbel, Frau Petersen und Frau Teske, begrüßt. Außerdem demonstrierten die jetzigen Grundschülerinnen und Grundschüler durch viele großartige Willkommens-Beiträge, mit wieviel Spaß und Freude sie ihren Schulalltag erleben.

Die Bergschule wünscht allen „Neuen“ eine fröhliche und erfolgreiche Schulzeit!

Simone Paar / T. Ehmke

 

Krakaufahrt der 10. Klassen – Reise zwischen Schönheit und Schrecken

 

Im vergangenen Schuljahr fuhren insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler der Bergschule Fockbek nach Krakau. Begleitet wurden sie dabei von dem Geschichtslehrer Alexander Kaczmarek, der die Fahrt organisierte, sowie Andrea Džambić, Fachlehrerin für Wirtschaft/Politik mit Zusatzausbildung in der historisch-politischen Bildung und Gedenkstättenpädagogik.

Nach einer 13-stündigen Busfahrt über Nacht erreichte die Gruppe am Montagmorgen ihre Unterkunft in Krakau. Nach dem Beziehen der Zimmer folgte gleich der erste Programmpunkt – eine ausführliche Stadtführung durch die historische Innenstadt Krakaus. Besonders der alte Marktplatz mit den berühmten Tuchhallen und dem Rathausturm ließen die Jugendlichen staunen. Bei schönstem Sommerwetter konnten sie dort in den zahlreichen Geschäften bummeln und erste polnische Leckereien probieren.

Im krassen Gegensatz zur herrlichen Innenstadt Krakaus stand am Tag darauf der Besuch des Hauptpunkts ihrer Reise: die Gedenkstätte in Auschwitz sowie das ehemalige Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau. Kein Geschichtsunterricht kann  ersetzen, was dort zu sehen ist. Insbesondere die Größe der Lager und die Originalstätten des Grauens hinterließen bei vielen der Jugendlichen einen tiefen Eindruck. Viele Fragen stellten sich erst im Nachhinein und wurden nach der Rückkehr in einem anschließenden Reflexionsgespräch in der Unterkunft geklärt.

Zu Fuß ging es am nächsten Tag zur Fabrik von Oskar Schindler, die jeder aus dem Film „Schindlers Liste“ kennt. Wer jedoch nun zahlreiche Informationen über den Film erwartet hatte, wurde enttäuscht. Das Museum war thematisch vor allem an die Geschichte Polens unter besonderer Berücksichtigung der Stadt Krakau angelehnt und handelte nur zu einem kleinen Teil von der Fabrik selbst. Dennoch konnte man  einige spezielle Einzelheiten zum Film und dem Drehort erfahren. Z.B. dass das Büro Schindlers nicht rechts von der berühmten Treppe befand, wie es im Film zu sehen ist, sondern in einem ganz anderen Raum. Abends gab es ein gemeinsames Abendessen in einem Restaurant mit traditionell polnischem Essen.

Am Donnerstag führte Frau Džambić die Gruppe durch das jüdische Viertel in Krakau mit Besuch der Synagoge und des jüdischen Friedhofs. Obwohl der Tag ein Feiertag in Polen war, konnten die Reisenden sich noch mit Erinnerungsstücken eindecken, bevor es abends zurück nach Deutschland ging. Nach einer erneut längeren Busfahrt kamen alle gesund und voller neuer Eindrücke morgens in Fockbek an.

Ein großer Dank geht an die „Harald-Striewski-Stiftung“ aus Fockbek, die mit einer großzügigen finanziellen Spende diese Fahrt erheblich unterstützt hat. Auch für das nächste Jahr ist bereits wieder eine Fahrt nach Krakau geplant.

A. Kaczmarek

„Bunter Abend“ füllte die Aula bis auf den letzten Platz – Riesenandrang an der Bergschule Fockbek

„Noch mehr Stühle!“, das war der Ruf zu Beginn des „Bunten Abends“ an der Bergschule in Fockbek. Zahlreiche Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde waren der Einladung der 5.-, 6.- und 7.-Klässler*innen gefolgt und wollten die Akteure in der Aula live erleben. Sie wurden nicht enttäuscht. Ein wahrlich buntes Programm aus Tanz, Musik und Theaterspiel erwartete die sich in der Aula drängenden Zuschauer/innen.

Eröffnet wurde der Abend von der Klasse 5c mit: „Mannamanna – Wir brauchen uns“, erstellt in Anlehnung an das bekannte Stück aus der Sesamstraße. Triff deine „Eigene Entscheidung“ war das Thema der Klasse 5a, die vor allem den Erwachsenen aufzeigen sollte, dass Kinder bei der Wahl ihrer Hobbys mitentscheiden dürfen sollten. Dieses wurde nach einer Tanzchoreographie der 5b noch unterstrichen, als der WPU Gestalten des 7. Jahrgangs forderte: „Glaub an deine Träume“. Spontanität war dann bei der Tanzeinlage von Mia, Lotta, Sophia und Maja aus der 5c gefragt. Da leider eine Tänzerin erkrankt war, mussten die anderen drei Mädchen improvisieren und ihren Tanz kurzfristig umgestalten. Der Applaus zeigte, dass es ihnen geglückt ist.

Nach einer „zauberhaften“ Pause, in der Zaubertricks vorgeführt wurden, ging es mit einer Parodie von „Schneewittchen“ weiter im Programm. Wieder einmal zeigten die Schüler/innen des WPU-Gestalten, was sie alles können.

Bunt ging es dann beim Kostümtanz von Pauline, Jill und Jody aus der 7b zu. „Nur ein bisschen besser sein“ wollte die 6a, und mit der ortsnahen Geschichte „De Aalversuper“, die jeder aus Fockbek kennen sollte, endete der fröhliche – aber auch zum Teil zum Nachdenken anregende – „Bunte Abend“ in der Aula der Bergschule.

Dieser schöne Abend zeigte einmal umso mehr, dass man sich auch ohne Handy, Tik-Tok und ähnlichem präsentieren und viel Applaus dafür ernten kann. Und wenn man in die strahlenden Gesichter der Zuschauer blickte, merkte man, wie begeistert alle waren. Das Gefühl gibt es bei Tik-Tok nicht!

A. Kaczmarek

Abschiedsfeier der Bergschule Fockbek in neuem Format – Zweifach gefeiert, doppelt gewürdigt

In diesem Jahr ging die Bergschule Fockbek neue Wege: Die feierliche Verabschiedung der Abschlussschülerinnen und -schüler fand erstmals an zwei aufeinanderfolgenden Vormittagen statt. Dieses neue Format ermöglichte es, die Jahrgänge 9 und 10 jeweils ganz individuell und persönlich zu würdigen und ihnen ihren eigenen besonderen Moment zu schenken. Die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs wurden am Donnerstag, den 10. Juli, verabschiedet, während der 10. Jahrgang am Freitag, den 11. Juli, seinen großen Moment feierte.

In festlicher Kleidung trafen die Schülerinnen und Schüler vormittags ein, posierten für Erinnerungsfotos und wurden anschließend in der dekorierten Aula herzlich empfangen. Die Schulleiterin Ute Shabanpoor begrüßte die Anwesenden mit wertschätzenden Worten, blickte gemeinsam mit den Jahrgängen auf die zurückliegende Schulzeit, die aus mehr als 45.000 Unterrichtsstunden bestand, zurück und machte Mut für den weiteren Weg. Besonders geehrt wurden Schülerinnen und Schüler, die sich in besonderer Weise für das Schulleben engagiert hatten, ebenso wie die engagierten Klassenelternbeiräte, denen ein herzlicher Dank für die konstruktive Zusammenarbeit ausgesprochen wurde. Auch in diesem Jahr hielt Fockbeks Bürgermeisterin Frau Petersen eine Rede, die die jungen Absolventinnen und Absolventen mit persönlichen Worten ermutigte, Chancen zu ergreifen, Herausforderungen anzunehmen und ihren individuellen Weg zu gehen. Auch die Elternvertretung sowie die Klassenlehrkräfte und – als besonderes Highlight in diesem Jahr – Sidra Bakr und Lisa Tesch aus der Klasse 10c kamen zu Wort und verabschiedeten sich jeweils mit bewegenden und oft humorvollen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit, die bei vielen für ein Lächeln und so manches Tränchen sorgten. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Gäste die Programme, die jeweils durch musikalische Beiträge der Lehrerband mit Frau Ehmke, Herrn Grimm und Herrn Sievers bereichert wurden.  Ein Höhepunkt für alle Beteiligten war die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse, bei der jede Schülerin und jeder Schüler persönlich aufgerufen und mit Applaus auf der Bühne empfangen wurde.

Die Bergschule Fockbek verabschiedet sich voller Stolz von ihren diesjährigen Absolventinnen und Absolventen und wünscht ihnen für ihren weiteren Weg ganz viel Neugier, Mut und alles Gute für die Zukunft.

A. Barsch

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