Pressemitteilung 

Heide (Holst.) / Rendsburg – 12.02.2019 

Wasserstoff-Experimentier-Sets an Schulen übergeben 

Erneuerbare Energien und Wasserstoff erlebbar machen. 

Zehn Rendsburger und fünf Heider Schulen haben im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 12.02.2019 im Helene-Lange Gymnasium Rendsburg ihre Sets zum Thema Erneuerbare Energien und Wasserstoff (kurz: EE-H2-Tutorials) erhalten. 

Mittels dieser Sets sollen die Schüler/innen im Rahmen des Physik-/Chemie- und Technikunterrichts die Wirkungsweise einer EE-Stromerzeugung sowie die Sektorenkopplung zum Wasserstoff erarbeiten. Im Rahmen des Unterrichts kann so ein Solar-Wasserstoff-System gebaut oder ein Wasserstoff-Modellauto betankt werden. Das Set veranschaulicht damit die Wirkungsweise einer Brennstoffzelle, von Photovoltaik und Windkraft und zeigt gleichzeitig wie die erzeugte Energie umgewandelt und genutzt werden kann. 

„Das ist ein tolles Angebot, eine Bereicherung für den Unterricht in unseren MINT-Fächern und passend zu den aktuellen Strategien des Landes in Richtung Sektorenkopplung und Wasserstoff“, äußert sich Frau Dr. Gabriele Romig, Abteilungsleiterin aus dem Bildungsministerium. 

Ziel ist es junge Schüler und Schülerinnen für das Thema der Naturwissenschaften und MINT-Fächer zu begeistern und somit Nachwuchs in diesen Bereichen zu fördern. 

Die Sets für die Rendsburger Schulen wurden durch die Aktivregion Eider- und Kanalregion und die Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum gefördert. 

Die Heider Schulen sind durch die Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EK.SH), dem European Institute for STEM e.V., Kiel und die Raffinerie Heide unterstützt worden. 

Wie wichtig die MINT-Ausbildung auch für die Wirtschaft ist, betont Prof. Dr. Michael Berger von der Fachhochschule Westküste (Heide), mit dem Blick auf den Fachkräftemangel in diesem Bereich. Dabei sind die Voraussetzungen für ein MINT-Studium gar nicht so hoch: „Wissen zu wollen, wie und warum etwas Technisches funktioniert und wie man es verbessern kann sowie Motivation ist die Hauptsache, alles andere findet sich. Vorkenntnisse in Mathe, Physik, Informatik oder Chemie helfen natürlich.“, so Berger. Und hierfür dienen die Experimentier-Sets. 

Initiiert wurde diese Maßnahme mit einem Finanzierungsvolumen von über 24.000 € durch Martin Eckhard, der als gemeinsame Fördermittelleitstelle für die Entwicklungsagentur Region Heide und Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg tätig ist. 

Folgende weiterführende Schulen erhalten jeweils ein Experimentier-Set: 

Altstadt Schule, Rendsburg Bergschule Fockbek 

Berufsbildungszentrum am NOK, Rendsburg Berufsbildungszentrum Dithmarschen, Heide 

Christian-Timm-Schule, Rendsburg Gemeinschaftsschule Heide-Ost 

Gemeinschaftsschule Jevenstedt Gemeinschaftsschule Schacht-Audorf 

Gymnasium Heide-Ost Gymnasium Kronwerk, Rendsburg 

Heinrich-Heine-Schule, Büdelsdorf Helene-Lange-Gymnasium, Rendsburg 

Herder-Schule Gymnasium Rendsburg Klaus-Groth-Schule, Heide 

Werner-Heisenberg-Gymnasium, Heide